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10 Jahre ORF-Funkhaus St. Pölten |
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Thursday, 06. November 2008 |
Vor genau zehn Jahren, im Herbst 1998, hat das ORF-Funkhaus in St. Pölten seinen Betrieb aufgenommen. Und ist seitdem eine wichtige Drehscheibe für Information, Service und Landesbewusstsein in Niederösterreich.
Im Rahmen einer Veranstaltung zum 10jährigen Bestehen bezeichnete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute vormittag im Funkhaus St. Pölten das Landesstudio mit seinen Standorten in der Landeshauptstadt, aber auch den Außenstellen in Gmünd, Hollabrunn, Wiener Neustadt und Amstetten als einen "Motor für das Lebens- und Selbstbewusstsein des Landes" und einen "täglichen Wegbegleiter für die Bevölkerung". Und in Anspielung auf Diskussionen über mögliche Sparmaßnahmen bei den ORF-Landesstudios: Jedes Unternehmen könne sich "glücklich schätzen, derartige verlängerte Arme zu besitzen, die so auf Du und Du mit den Kunden sind". * "Starke Landesstudios erhalten" ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz nannte die Landesstudios in diesem Zusammenhang "eine Basis, auf der der ORF auch in Zukunft aufbauen wird... Landesstudios gehören zu einem ORF der Zukunft dazu", das Unternehmen wolle das bisherige "Leistungsspektrum aufrecht- und starke Landesstudios erhalten". Und zwar trotz Sparkurs und wirtschaftlich schwieriger Zeiten. Die Politik, konkret die künftige Bundesregierung, solle dazu geeignete Rahmenbedingungen schaffen, hofft der Generaldirektor, "die uns das leichter machen und um nicht die gesamte Last selbst tragen zu müssen". * St. Pöltner "Peichl-Kristall" als Symbol Auf die gegenüber den anderen Landesstudio-Bauten unterschiedliche Gebäudeform des St. Pöltner Funkhauses nahm Landesdirektor Prof. Norbert Gollinger in seinen Worten Bezug: Der von Architekt Prof. Gustav Peichl entwickelte "Kristall" sei "ein gutes Symbol für unsere Arbeit: Funkelnd, mit klaren Linien und schlanken Strukturen". Gollinger sprach im Zusammenhang mit den Landesstudios ebenfalls von einem "unverzichtbaren Teil des ORF", die dessen Verankerung in den Bundesländern sicherstelle: "Wir wollen im Zeitalter der Globalisierung eine mediale Heimat anbieten - zwischen Heimatverbundenheit und Weltoffenheit." Zu den wichtigsten Aufgaben des Landesstudios Niederösterreich zählen für Norbert Gollinger die kompetente Vermittlung von Information und Service, das Dokumentieren der regionalen und lokalen Vielfalt des Landes, etwa im Bereich der "großen" wie der "kleinen" Kultur, aber auch das vielfältige soziale Engagement - alles zusammen öffentlich-rechtlicher Mehrwert, von dem das Publikum und das gesamte Land profitiere. * Zahlen zum Landesstudio Niederösterreich Im ORF Landesstudio Niederösterreich arbeiten rund 125 angestellte und freie Mitarbeiter. Sie gestalten jedes Jahr rund 8.400 Stunden Radio-Programm, mehr als 12.000 TV-Sendeminuten und den Internet-Auftritt noe.orf.at mit ca. 35 Millionen Aufrufen. Rund eine Million Menschen werden täglich mit diesen Medien erreicht. Link: http://noe.orf.at
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