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Ö1-Wirtschaftsmagazin "Saldo" am 7.11.: "Defizite statt Sparsamkeit?" |
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Thursday, 06. November 2008 |
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Wien (OTS) - "Defizite statt Sparsamkeit?" ist Thema des von Christian Williwald gestalteten "Saldo - das Wirtschaftsmagazin" am Freitag, den 7. November um 9.45 Uhr in Ö1. Über das Für und Wider höherer Defizite in wirtschaftlichen Krisenzeiten diskutieren Hannes Androsch, Finanzminister von 1970 bis 1981, und Karlheinz Grasser, Finanzminister von 2000 bis 2006.
Die Ökonomen sind sich einig: Nach der Finanzkrise kommt eine weltweite Wirtschaftskrise. Die Frage ist nur, wie heftig diese Krise ausfallen wird. Nun suchen die Staaten Wege, diese Krise zumindest in Grenzen zu halten. Welcher Weg dabei der richtige ist, ist umstritten. In Österreich dreht sich die Diskussion um die Frage, ob es hilft, wenn der Staat ein höheres Defizit in Kauf nimmt, um Geld in die Wirtschaft fließen zu lassen. Neue Schulden machen oder doch lieber sparen, so lässt sich der Streit zusammenfassen. Die SPÖ, Gewerkschafter und einige Wirtschaftsforscher verlangen, in solchen Krisenzeiten die Defizitgrenzen eine Zeit lang nicht zu beachten. Die ÖVP ist auch in dieser Situation für Sparsamkeit. Der Streit, ob staatliche Defizite helfen können, die Wirtschaft in Schwung zu bringen, ist nicht neu. Die 1970er Jahre gelten als Zeit, in der dieses Rezept des "deficit spending" erfolgreich war. In den Jahren der schwarzblauen Regierung war das Nulldefizit das große, wenn auch mit einer Ausnahme nie erreichte Ziel. Nähere Informationen zum Programm von Österreich 1 sind abrufbar unter http://oe1.orf.at.
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