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Die brandaktuelle Reichweitenerhebung, die KRONEHIT im November/Dezember 2005 durch das renommierte IFES-Institut durchführen ließ und ....
Täglich hören 698
nunmehr der Öffentlichkeit präsentiert, weist für KRONEHIT eine Tagesreichweite von bereits knapp 700.000 Hörern aus. Die
Gründe, die zur Beauftragung dieser
Erhebung führten, erläutert Geschäftsführer Ernst
Swoboda: ?Mit fortschreitender Entwicklung des
Privatradios in Österreich sind die methodischen Mängel der
zu 80% vom ORF finanzierten und gesteuerten Reichweitenerhebung
?Radiotest? immer unerträglicher geworden.
Anders
als in anderen Ländern wie etwa Deutschland oder auch anders als
bei der Erhebung der Reichweiten von Zeitungen in Österreich
wird nämlich die entscheidende Tagesreichweite und
Viertelstundenreichweite beim Radiotest in Österreich
?ungestützt? abgefragt; das bedeutet, dass der Interviewte
nur gefragt wird, welchen Sender er zu bestimmten Zeiten des
vergangenen Tages gehört hat, ihm dabei aber nicht konkrete
Sender zur Auswahl angeboten werden. Damit tritt aber der bei
Reichweitenerhebungen durch Telefonumfragen ohnehin schon sehr starke
Erinnerungsfaktor völlig in den Vordergrund und verdrängt
die tatsächliche Radionutzung; ausschlaggebend für die
Nennung eines Senders ist damit primär die Erinnerung an die
Marke, den Namen des Senders ? und nicht die tatsächliche
Nutzung. Es
lag daher auf der Hand, die Vermutung, dass der Radiotest für
die Privatradios zu geringe Reichweiten ausweist, durch eine
alternative Erhebung zu überprüfen.
KRONEHIT
hat deshalb ? auch in Wahrnehmung seiner Verantwortung als
bundesweiter Privatsender - eine Reichweitenerhebung durch das
renommierte IFES-Institut in Auftrag gegeben, die Österreichweit
die Tagesreichweite von KRONEHIT ? und zusätzlich auch von
einigen anderen Sendern deren ?Weitesten Hörerkreis? (WHK;
das sind die Hörer, die den Sender innerhalb der letzten 7 Tage
einmal gehört haben) ? erhoben hat. Dabei wurde im Unterschied
zum Radiotest auch die Tagesreichweite gestützt abgefragt.
Selbstverständlich
erfolgte diese Untersuchung unter strikter Beachtung aller
methodischen Erfordernisse, streng seriös und absolut
unabhängig.? Diese
Erhebung wurde in den letzten beiden November-Wochen durchgeführt.
Das Ergebnis bestätigt die Vorbehalte gegen den Radiotest
nachhaltig. Während
der auch beim Radiotest gestützt abgefragte WHK nicht wesentlich
von den Ergebnissen des Radiotests abweicht, weist die gestützte
Abfrage der Tagesreichweite ein mehr als doppelt so hohes Ergebnis
aus als die ungestützte und mit komplexem Tagesablauf verbundene
Abfrage des Radiotests. In konkreten Zahlen: Während der
Radiotest KRONEHIT bei den Hörern 14+ rund 310.000 Hörer
ausweist (1. HJ 2005), hat die IFES-Erhebung knapp 700.000 Hörer
in dieser Altersgruppe ergeben.
Swoboda
weiter: ?Ähnliche Unterschiede wären nach unserer
Überzeugung auch für alle anderen Privatsender zu erwarten,
würden sie in eine derartige Untersuchung einbezogen. Damit
hätte Privatradio gesamt aber bereits zumindest Tuchfühlung
mit Ö3 aufgenommen. Dies macht deutlich, dass der ORF eine
solche getreue Abbildung der Realität nicht wünschen kann.
Da der ORF den Radiotest finanziert und bestimmt, wird sich daher
dort trotz des deutlichen Beleges dafür, dass die im Radiotest
für Privatradios ausgewiesenen Tagesreichweiten ? und damit
wohl auch die Marktanteile - unrichtig sind, wenig ändern.
Wir
halten es daher für erforderlich, neben dem Radiotest eine die
tatsächlichen Reichweiten der Privatradios abbildende,
regelmäßige Reichweitenerhebung zu etablieren. Dabei ist
KRONEHIT bereit, seine Individualinteressen dem Brancheninteresse
unterzuordnen und möchte daher primär die Initialzündung
für eine derartige Erhebung für alle marktrelevanten
Privatradios liefern, die sich am bewährten und von der
Werbewirtschaft anerkannten Modell der deutschen MA orientieren
sollte. KRONEHIT wird daher in den nächsten Wochen Gespräche
mit anderen Sendern führen, um eine solche gemeinsame neue
Radio-Analyse zu begründen ? mit dem klaren Ziel, das am Markt
bereits existierende duale System auch sichtbar zu machen?. [kronehit]
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